Dass Velten einst durch die Produktion von Kachelöfen und Tonwaren zur reichen Industriestadt wurde, lässt sich nicht nur bei einem Bummel vorbei an den „Töppervillen“ erahnen. Die Erfindung der weißen Schmelzglasur machte die „Veltener Kachel“ zu einem Weltbegriff und die hier produzierten Öfen und Keramikwaren waren weit über Berlin hinaus gefragt. 1905 erlebte die Ofenstadt ihre Blütezeit mit fast 40 Fabriken und rund 100.000 produzierten Kachelöfen jährlich. Das zog auch berühmte Keramikerinnen wie Hedwig Bollhagen nach Velten und macht die Stadt heute zum Ausgangs- und Endpunkt der Deutschen Tonstraße. Naturfans und Adrenalinjunkies kommen am Bernsteinsee auf ihre Kosten: feinsandige Badestellen lassen echtes Urlaubsfeeling aufkommen, auch Wandern und Angeln ist möglich. Außerdem gibt es eine Wasserski-Anlage, deren große Terrasse einen traumhaften Ausblick und kühle Getränke bietet.
Ofenstadt Velten
Die grüne Stadt mit Industriegeschichte
Das Rathaus in Velten,
Foto: Stadt Velten/Andreas Tauber
Der Bahnhof in Velten,
Foto: Stadt Velten/Andreas Tauber
Kaffeekanne, Produkt aus dem Ofenmuseum der Stadt Velten,
Foto: Stadt Velten/Andreas Tauber
Was gibt es noch zu sehen?
Velten kulinarisch genießen
Übernachten in Velten
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