Die heutige Kirche im Dorf Zechlin ist laut einer Inschrift in der Sakramentsnische links hinter dem Altar auf das Jahr 1549 zu datieren, eventuell ist das Gebäude schon Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden. Obwohl die Reformation bereits 1539 in der Gemeinde Einzug gehalten hatte, wurde die Sakramentsnische bei der Erweiterung oder dem Umbau der Kirche aus dem Vorgängerbau beibehalten. Die Kirche diente eventuell auch als Rückzugsort vor räuberischen Horden – eine Balkenverriegelung im Turminneren zeugt von diesem wehrhaften Charakter.
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Im Jahr 1722 erfolgte eine tiefgreifende Renovierung. Aus dieser Zeit stammt der barocke Hochaltar des Tischlermeisters Chr. Kühne mit Gemälden von Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt von Chr. Schlichting. Kanzel und Taufe mit dem markanten Deckel nach dem Vorbild des brandenburgischen Kurfürstenhuts um 1600 entstammen bereits Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Schuke-Orgel aus Potsdam ist aus dem Jahr 1913.
Anmeldungen für Führungen bei Famile Müller, Atelier am Braminsee, Am Kunkelberg 4b, Tel: 033923-70769.
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