Das 1753 erbaute Gutshaus im kleinen Straßendorf Protzen blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück. Bis 1945 war es noch das Wohnhaus des jeweiligen Gutsbesitzers, anschließend wurde es als Flüchtlingsunterkunft und nach dem Krieg zu DDR-Zeiten als Schule genutzt. Heute befindet sich im Obergeschoss des Gutshauses das kleine Dorf-, Torf- und Schulmuseum.
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Besucher können hier eintauchen in die Geschichte des mittlerweile fast 700 Jahre alten Dorfes slawischen Ursprungs am Nordrand des Rhinluchs. Ehemalige Handwerksgeräte, die zur Feldarbeit genutzt wurden, vermitteln einen Eindruck davon, wie die früheren Einwohner - großteils Bauern und Bäuerinnen - lebten und arbeiteten. Eine nachgebaute Torfhütte und Handwerksgeräte zum Ausgraben von Torf machen die Bedeutung des Torfabbaus sichtbar, der im 19. Jahrhundert zu einem Bevölkerungsanstieg in Protzen führte.
Zwei komplett eingerichtete Klassenzimmer veranschaulichen zudem, wie es vor 100 Jahren sowie zu Zeiten der DDR in den Schulen aussah.
Zwei komplett eingerichtete Klassenzimmer veranschaulichen zudem, wie es vor 100 Jahren sowie zu Zeiten der DDR in den Schulen aussah.
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