Der Barbier von Sevilla

Klassisches Konzert / Oper , Chor / Folklore / Volksmusik
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Oper von Giovanni Paisiello
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Der umtriebige Barbier Figaro ist mehr als nur Herr über Schere und Rasiermesser: Der gerissene Alleskönner schmiedet für jede verzwickte Lage einen Plan – und ist nun als Heiratsvermittler gefragt! Denn der liebestolle Graf Almaviva hat in der klugen Rosina seine große Liebe gefunden, und die junge Frau ist ebenso verzückt. Dummerweise steht sie unter der Obhut ihres geierhaften Vormunds: Dem griesgrämigen Doktor Bartolo. Um die jungen Liebenden zusammenzubringen, greift Figaro tief in seine Trickkiste. Mit lustvoller List und clever inszenierten Verkleidungsspielchen stürzt er alle in ein Chaos voller turbulenter Verwicklungen…

Mit drei Theaterstücken machte der französische Dichter Pierre-Augustin Caron De Beaumarchais die Figur des Figaro weltberühmt. Giovanni Paisiello vertonte im Jahre 1782 – während seiner Zeit als Kapellmeister am Petersburger Hof Katharinas der Großen – das kurzweilige Lustspiel. Was dabei herauskam, war nicht weniger als eine der kommerziell erfolgreichsten Opern seiner Epoche. Vergessen Sie für einen Moment die spätere Version von Rossini und entdecken Sie das Original! Der Rheinsberger Preußenprinz Heinrich, der sowohl mit De Beaumarchais als auch mit der Zarin befreundet war und das Theaterstück bereits in Paris erlebte, würde dies ebenfalls wärmstens empfehlen.

Dieses vergessene Juwel der Operngeschichte – voller eingängiger Melodien und in seiner Figurenzeichnung feiner als Rossini – führt in eine der vollendeten französischen Intrigenkomödien des 18. Jahrhunderts und trägt deutlich vorrevolutionäre Züge: Es legt Machtspiele und Freiheitsdrang offen und stellt Fragen nach Autorität, Rollenbildern und gesellschaftlichen Netzwerken, die das Publikum auf seiner „Suche nach Henri & Wilhelmine“ – dem Saisonmotto der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2026 – leiten soll.

_**Einführung**_
_Jeweils 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt Prof. Dr. Ulrike Liedtke – Präsidentin des Landtages Brandenburg und Gründungsdirektorin der Musikakademie Rheinsberg – eine Werkeinführung mit Beteiligten der Produktion._
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Der umtriebige Barbier Figaro ist mehr als nur Herr über Schere und Rasiermesser: Der gerissene Alleskönner schmiedet für jede verzwickte Lage einen Plan – und ist nun als Heiratsvermittler gefragt! Denn der liebestolle Graf Almaviva hat in der klugen Rosina seine große Liebe gefunden, und die junge Frau ist ebenso verzückt. Dummerweise steht sie unter der Obhut ihres geierhaften Vormunds: Dem griesgrämigen Doktor Bartolo. Um die jungen Liebenden zusammenzubringen, greift Figaro tief in seine Trickkiste. Mit lustvoller List und clever inszenierten Verkleidungsspielchen stürzt er alle in ein Chaos voller turbulenter Verwicklungen…

Mit drei Theaterstücken machte der französische Dichter Pierre-Augustin Caron De Beaumarchais die Figur des Figaro weltberühmt. Giovanni Paisiello vertonte im Jahre 1782 – während seiner Zeit als Kapellmeister am Petersburger Hof Katharinas der Großen – das kurzweilige Lustspiel. Was dabei herauskam, war nicht weniger als eine der kommerziell erfolgreichsten Opern seiner Epoche. Vergessen Sie für einen Moment die spätere Version von Rossini und entdecken Sie das Original! Der Rheinsberger Preußenprinz Heinrich, der sowohl mit De Beaumarchais als auch mit der Zarin befreundet war und das Theaterstück bereits in Paris erlebte, würde dies ebenfalls wärmstens empfehlen.

Dieses vergessene Juwel der Operngeschichte – voller eingängiger Melodien und in seiner Figurenzeichnung feiner als Rossini – führt in eine der vollendeten französischen Intrigenkomödien des 18. Jahrhunderts und trägt deutlich vorrevolutionäre Züge: Es legt Machtspiele und Freiheitsdrang offen und stellt Fragen nach Autorität, Rollenbildern und gesellschaftlichen Netzwerken, die das Publikum auf seiner „Suche nach Henri & Wilhelmine“ – dem Saisonmotto der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2026 – leiten soll.

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_Jeweils 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt Prof. Dr. Ulrike Liedtke – Präsidentin des Landtages Brandenburg und Gründungsdirektorin der Musikakademie Rheinsberg – eine Werkeinführung mit Beteiligten der Produktion._
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Tel.: 03391-659630
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