Des Kaisers Nachmieter: Das Berliner Schloss zwischen Revolution und Abriss mit Dr. Christian Walther

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Christian Walther zeigt, dass das Schloss zu Zeiten der Weimarer Republik zu einem Zentrum von Wissenschaft und Kultur wurde: Kunstgewerbemuseum, Museum für Leibesübungen, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft – sie alle hatten ihren Sitz im Schloss. Der Schlüterhof wurde zur Kulisse festlicher Freiluftkonzerte, und das Studentenwerk betrieb in der ehemaligen Schlossküche eine Mensa. Das Schloss nach der Revolution wurde zum Schloss der Republik – und zum Schloss der Frauen, oft jüdischer Herkunft, nicht selten aus dem Ausland, Akademikerinnen in erster Generation.

Christian Walther ist freier Journalist. Seit dem Studium der Politikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin arbeitet er für Presse, Funk und Fernsehen, vor allem als Reporter für die Berliner Abendschau des rbb Fernsehens. Er war Pressesprecher der Freien Universität, der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Leibniz-Gemeinschaft. Bis September 2020 war Walther auch Vorsitzender des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg. Walther ist seit 1982 Diplom-Politologe und wurde 2015 mit einer zeitgeschichtlichen Biografie über den Liedertexter, Lyriker und Librettisten Robert Gilbert promoviert. Sein 2021 erschienenes Buch Des Kaisers Nachmieter – Das Berliner Schloss zwischen Revolution und Abriss fand große Beachtung. Walther schildert darin den Funktionswandel des Schlosses von der Hohenzollern-Residenz zum Zentrum für Kultur und Wissenschaft am Beispiel von neun Frauen, darunter Lise Meitner und Marie-Elisabeth Lüders. 

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Christian Walther zeigt, dass das Schloss zu Zeiten der Weimarer Republik zu einem Zentrum von Wissenschaft und Kultur wurde: Kunstgewerbemuseum, Museum für Leibesübungen, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft – sie alle hatten ihren Sitz im Schloss. Der Schlüterhof wurde zur Kulisse festlicher Freiluftkonzerte, und das Studentenwerk betrieb in der ehemaligen Schlossküche eine Mensa. Das Schloss nach der Revolution wurde zum Schloss der Republik – und zum Schloss der Frauen, oft jüdischer Herkunft, nicht selten aus dem Ausland, Akademikerinnen in erster Generation.

Christian Walther ist freier Journalist. Seit dem Studium der Politikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin arbeitet er für Presse, Funk und Fernsehen, vor allem als Reporter für die Berliner Abendschau des rbb Fernsehens. Er war Pressesprecher der Freien Universität, der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Leibniz-Gemeinschaft. Bis September 2020 war Walther auch Vorsitzender des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg. Walther ist seit 1982 Diplom-Politologe und wurde 2015 mit einer zeitgeschichtlichen Biografie über den Liedertexter, Lyriker und Librettisten Robert Gilbert promoviert. Sein 2021 erschienenes Buch Des Kaisers Nachmieter – Das Berliner Schloss zwischen Revolution und Abriss fand große Beachtung. Walther schildert darin den Funktionswandel des Schlosses von der Hohenzollern-Residenz zum Zentrum für Kultur und Wissenschaft am Beispiel von neun Frauen, darunter Lise Meitner und Marie-Elisabeth Lüders. 

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